Wenn Wissen nur in Köpfen steckt,
kostet es jeden Tag Zeit.
Im Bestattungsalltag gibt es unzählige Abläufe, Besonderheiten und Erfahrungswerte. Sind sie nicht zentral festgehalten, entstehen immer wieder Rückfragen, Abstimmungen und Fehler – und aus vielen kleinen Unterbrechungen wird ein dauerhafter Zeitfresser.
Der Inhaber bleibt der Flaschenhals
Viele Fragen, Entscheidungen und Sonderfälle landen immer wieder beim Inhaber. Was jeweils nur wenige Minuten dauert, summiert sich über den Tag und sorgt für ständige Unterbrechungen. Gleichzeitig fällt es dem Team schwer, selbstständig zu arbeiten, wenn Antworten auf betriebliche Fragen nicht direkt verfügbar sind.
Ständige Rückfragen treten auf
„Wie läuft das auf diesem Friedhof?“ oder „Welche Unterlagen brauche ich?“ Viele Fragen wiederholen sich, obwohl die Antworten im Betrieb längst vorhanden sind.
Wissen hängt an einzelnen Personen
Ist ein erfahrener Mitarbeiter nicht erreichbar, fehlt oft genau das Wissen, das gerade gebraucht wird. Mitarbeiter müssen suchen, warten oder nachfragen.
Jeder lernt es ein bisschen anders
Werden Abläufe hauptsächlich mündlich weitergegeben, entstehen unterschiedliche Arbeitsweisen. Standards gehen verloren und Fehler werden wahrscheinlicher.
Erfahrungswissen geht verloren
Besonderheiten zu Friedhöfen, Abläufen und Sonderfällen werden über Jahre gelernt. Verlässt ein erfahrener Mitarbeiter den Betrieb, geht dieses Wissen häufig mit ihm.
Einarbeitung kostet Zeit
Neue Mitarbeiter müssen sich viele Abläufe und Besonderheiten erst nach und nach aneignen. Dafür sind sie immer wieder auf erfahrene Kollegen angewiesen, die dieselben Dinge erklären, zeigen und kontrollieren müssen. So bindet die Einarbeitung ausgerechnet die Mitarbeiter, deren Zeit und Erfahrung im Tagesgeschäft besonders wertvoll sind.